Flugunterricht

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1. Stunde
 

 

 

Herzlich willkommen im zweiten Schuljahr.

Wie ich sehe habt ihr die Prüfungen gut überstanden. Das Jahresthema ist: Quidditch für Einsteiger. In der ersten Stunde befassen wir uns mit ehemaligen Besensportarten. In der zweiten Stunde kommen wir dann zum Quidditch, im Besonderen zu den Bällen, Schlägern, dem Spielfeld und den Torringen. So dann mal die Federn gezückt, es gibt viel zu lernen.

Ihr alle kennt wohl Quidditch, aber das ist nicht der einzige Besensport den es gibt. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich einige Spiele entwickelt, manche spielt man noch heute, andere wurden verboten. Zuerst befassen wir uns mit den nicht mehr gespielten Besensportarten. Davon gibt es drei - Stichstock, Aingingein und Creaothceann.

Stichstock: Hmm das wurde Anfang des 12. Jahrhunderts gespielt. Im 14. Jahrhundert wurde es dann durch andere Besensportarten verdrängt. Zu den Regeln. Es gibt keine begrenzte Teilnehmerzahl. Für das Spiel wurden die Besen angespitzt. Man benötigte einen sechs Meter hohen Pfahl an dem eine Drachenblase befestigt wurde. Diese Blase war gefüllt. Ein sogenannter Blasenwart verteidigt die Blase mit Zaubern. Alle anderen versuchen die Blase mit dem Besenstiel zu durchstechen. Das Spiel ist beendet, wenn: a) die Blase durchstochen wird, b) alle Spieler durch den Blasenwart weggehext wurden oder c) der Blasenwart durch Erschöpfung nicht mehr konnte.

Das Spiel mit dem seltsamen Namen Aingingein wurde im Mittelalter gespielt. Es war sehr gefährlich, jedoch gleichermaßen beliebt. Dieses Spiel ist kein Mannschaftsspiel. Man benötigt, abgesehen vom Besen, eine aufgeblasene Ziegengallenblase. Die Teilnehmer mussten mit dieser Blase durch viele brennende Fässer fliegen und die Blase in das letzte Fass werfen. Gewonnen hat der, der das Ziel traf und auf dem Weg dorthin kein Feuer fing.

Creaothceann wurde in Schottland im 18. Jahrhundert gespielt. Das Besondere an dem Spiel war, dass nur Männer es spielen durften, denn es war eine Mutprobe. Man benötigt dafür Kessel, die auf dem Kopf festgebunden werden und einen Felsbrockenregen. Die Spieler müssen versuchen so viele Felsbrocken wie möglich in ihrem Kessel zu fangen. Der mit den meisten Felsbrocken hat dann gewonnen. Allerdings war es so gefährlich, es führte oft zu schweren Verletzungen und Tod, dass das Zaubereiministerium 1762 dieses Spiel endgültig verbot.

So weit so gut, jetzt kommen wir zu den noch heute weit verbreiteten Besensportarten. Dazu gehören das schwedische Besenrennen, Shuntbumps, Swivenhodge, Quidditch und Quodpot.

 

Das schwedische Besenrennen wird seit dem 10. Jahrhundert jedes Jahr gespielt. Wie der Name schon sagt wird es in Schweden gespielt. Die Rennstrecke ist 550 km lang und führt von Kopparberg nach Arjeplog. Doch es birgt auch seine Gefahren, denn die Teilnehmer müssen über ein Drachenreservat fliegen, in dem die gefährlichen Schwedischen Kurzschnäuzler leben.

Bereits im Mittelalter wurde Shuntbumps gespielt. Es ist ein recht einfaches Spiel. Beliebig viele Teilnehmer versuchen die Anderen von ihren Besen zu stoßen. Wer als letztes noch auf dem Besen sitzt hat natürlich gewonnen. Es ist vor allem bei den Kindern beliebt.

Nun kommen wir zum Swivenhodge. Diese Sportart kommt aus England. Die Spieler fliegen in zwei Mannschaften neben einer Hecke. Ein Ball wird mit dem Besenende über die Hecke geschlagen. Wenn er herunterfällt hat die andere Mannschaft einen Punkt. Gewonnen hat die Mannschaft mit 50 Punkten. Man munkelt, dass diese Sportart einer Muggelsportart namens Badminton ähneln soll, allerdings ist das noch nicht bewiesen.

Soo, dann wäre da noch Quodpot. In jeder Mannschaft gibt es 11 Spieler. Der Spielball, Quod genannt, ist mit einem Explosionszauber belegt, welcher ihn in Kürze zum explodieren bringt. Die Mannschaften versuchen den Ball in einen löschenden Zaubertrankpott zu bringen. Gelingt das, bekommt die Mannschaft einen Punkt. Explodiert der Ball vorher, scheidet der Spieler, der den Ball gerade hat, aus dem Spiel aus. Gewonnen hat die Mannschaft mit den meisten Punkten.

So, das waren die ehemaligen Besensportarten. Oh, sie wollen wissen warum ich nicht auch auf Quidditch eingehe? Nun, das ist das Thema der nächsten Stunde und des nächsten Jahres. Also keine Sorge, wir werden genügend Zeit haben uns mit Quidditch zu beschäftigen.

Schreiben sie sich noch schnell die Hausaufgaben ab, dann können sie auch schon gehen.

Prof. Inuky Ogomoha

 

Deine Hausaufgabe:

 

1. Schreib mir kurz auf welche Spiele dir gefallen und warum.
2. Finde heraus welche Besonderheit es bei Japanischen Quidditchspielen gibt.

Freiwillig: Male ein Bild zu einem der vorgestellten Sportarten.

Schicke deine Hausaufgaben an: fliegen@meinhpw.de

 

 

 

 

2. Stunde

 

Willkommen!

Wie ich sehe seid ihr schon vollzählig. Ich kann mir vorstellen, dass ihr euch schon auf unser heutiges Thema, Quidditch- Bälle, Schläger, Spielfeld und Torringe, freut. Das kann ich auch gut verstehen. Also lasst uns keine Zeit verlieren und direkt anfangen.

Ich vermute, dass jeder von euch schon mal ein Quidditchfeld gesehen hat. Dabei handelt es sich um ein Feld mit Rasenboden, allerdings wird Quidditch ja in der Luft gespielt. Das Feld ist von der Höhe her nicht begrenzt. Die Ränder des Feldes werden von den Tribünen gesäumt auf denen sich die Zuschauer tummeln.

Auf zwei Seiten des Feldes, sich gegenüber liegend, befinden sich jeweils drei Torringe. Diese dienen als Tor für die Spieler. Sie sind rund und in 20 Metern Höhe angebracht. Die Torringe waren aber nicht immer so. Früher waren es einfach hohe Bäume, danach verwendete man Fässer und dann Körbe. Erst 1883 beschloss das Zaubereiministerium, dass die Ringe einheitlich groß sein müssen und führte die heutigen Ringe ein.

Jetzt kommen wir zu etwas Interessantem. Die Bälle. Beim Quidditch gibt es drei unterschiedliche Arten von Bällen. Fangen wir mit dem Quaffel an.

 

Bild: Shaunee Cole aus Gryffindor

 

Der Quaffel ist ein hellroter Lederball mit vielen Einkerbungen. Er hat die Größe eines, bei Muggel beliebten Spielballs, Fußballs. Der Quaffel ist nicht einfach ein Ball. Er wurde natürlich verzaubert. Ein Zauber ist der Greifzauber. Da der Ball recht groß ist und nur schwer mit einer Hand gefangen werden kann wurde dieser Zauber angewendet. Außerdem fällt der Ball, wenn er nicht gefangen wird, fiel langsamer, sodass er nicht ständig vom Boden geholt werden muss. Der Quaffel ist der eigentliche Spielball, denn mit ihm kann man Punkten, indem man ihn durch die Torringe wirft. Nicht jeder Spieler, über die hören wir im nächsten Jahr mehr, darf den Quaffel verwenden. Das ist nur den Jägern gestattet. Seht euch mal dieses Bild an. So in etwa sieht ein Quaffel aus.

Jetzt kommen wir zu den kleinen und fiesen Klatschern. Das sind zwei kleine, schwarze Eisenkugeln. Sie wurden so verzaubert, dass sie den nächsten Spieler angreifen. Sie werden nicht geworfen. Um sie daran zu hindern versuchen die Treiber sie mithilfe von Holzschlägern von ihren Mannschaftskameraden wegzuschlagen und sie zu den Gegnern zu manövrieren. Auch die Klatscher haben bestimmte Zauber, abgesehen von dem oben erwähnten. So wurden sie durch Magie komplett rund gemacht. Bei der Aufbewahrung ist zu beachten, dass die Klatscher festgeschnallt werden müssen, da sie niemals Ruhe geben.

Jetzt kommen wir zu dem letzten, aber auch wichtigsten Ball, dem Schnatz. Der Schnatz ist golden und etwa 4 cm groß. Er hat silberne Flügel und darf nur vom Sucher gefangen werden. Sobald er gefangen wurde ist das Spiel zu Ende und die Mannschaft bekommt 150 Punkte. Dieser Ball wurde besonders verzaubert. Die Zauber wurden dem Vorbild des Schnatzes nachempfunden, dem Schnatzer. Das ist ein kleiner Vogel, der sehr schnell ist und sich nur ungern fangen lässt.

Zu den Verzauberungen: 1. Der Schnatz ist flink und lässt sich kaum fangen, 2. Er bleibt innerhalb der Grenzen des Quidditchfelds, 3. Er merkt sich die Haut, die ihn zuerst berührt und öffnet sich bei erneuter Berührung.

Der letzte Zauber wird verwendet, um eindeutig klären zu können wer den Schnatz gefangen hat. Man kann einen Schnatz also nur einmal verwenden. Hier, seht ihn euch mal an, aber bitte nicht anfassen.

So, das wäre es schon fast für heute. Ich habe euch eine Kiste mit Bällen mitgebracht. Ihr könnt sie euch in Ruhe anschauen. Den Quaffel könnt ihr auch mal herausnehmen, aber bitte fasst den Schnatz nicht an und befreit auch die Klatscher nicht, dass könnte gefährlich werden. Schnell, schreibt euch noch die Hausaufgaben auf, bevor die Stunde zu Ende ist.

Prof. Inuky von Ogomoha

 

Deine Hausaufgabe:

 

1. Mal mir bitte die Spielbälle auf.

2. Finde heraus wo die Bälle gelagert werden und beschreibt mir, was es dabei zu beachten gibt.

3. Finde alles wissenswerte über den Schnatzer [Vogel] heraus und schreibe einen Aufsatz dazu. Gehe auch darauf ein, warum heute keine Schnatzer mehr beim Quidditch verwendet werden.

Schicke deine Hausaufgaben an: fliegen@meinhpw.de

 

 

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